Wasser

Bild: Janine Grab-Bolliger (pixelio.de)
Wasser ist das wichtigste Lebensmittel. Zur Qualitäts- und Quantitätssicherung ist es durch Gesetze und Verordnungen rechtlich geschützt. Grundlage des Wasserschutzes bilden das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) sowie die darauf fußenden Ländergesetze, z.B. das bayerische Wassergesetz (BayWG). Eingriffe in den Grund-, Boden- und Oberflächenwasserhaushalt sind demnach in der Regel anzeige- und genehmigungs- pflichtig, wobei auf der Grundlage einer fachlichen Beurteilung des jeweiligen Sachverhaltes durch den amtlichen Sachverständigen (i. A. Wasserwirtschaftsamt) die Untere Wasserbehörde die Genehmigung zur Benutzung des Wassers erteilt.

Damit die vielfältigen Nutzungen von Wasser wie Trink-, Brauch-, Thermal-, Mineralwassererschließungen sowie Oberflächenwassernutzungen z. B. für Bewässerung und geothermische Nutzungen wie z. B. Wärmepumpenanlagen realisiert werden können und genehmigungsfähig sind, sind im erforderlichen Umfang Erhebungen und Nachweise vor Ort erforderlich, um für den jeweiligen Nutzer (Kommunen, Wasserversorgungsunternehmen, Firmen und Privatpersonen) sachgemäße und fundierte wasserrechtliche Antrags- unterlagen zu erstellen. Auch für diese sind Regelwerke, Verordnungen und Richtlinien zu beachten.

Im Zuge von wasserrechtlichen Verfahren ist häufig eine fachliche und gutachterliche Begleitung des beauftragten Vorhabens erforderlich (wie z. B. im Wasserschutzgebiets- oder Entnahmeverfahren).