Gebäudeschadstoffe und -rückbau

Die Erhebung, Untersuchung und Bewertung von Gebäuden und Flächen insbesondere auch hinsichtlich eventueller Verunreinigungen stellen für Industrie, Gewerbe, öffentliche Hand und Kommunen sowie private Investoren und Käufer heute ein gebräuchliches Mittel für die Kalkulation von Kosten und für die Gewinnung von Rechtssicherheit im Gebäude- und Flächenerwerb dar.
Basierend auf toxikologischen Erkenntnissen, dass Schadstoffe wie z.B. Asbest, PCB, Holzschutzmittel etc. organschädigende und krebserzeugende Wirkungen aufweisen, wurden strengere Vorschriften und Verbote bei der Tätigkeit im Umgang mit diesen Stoffen erlassen.
Gerade die in älteren Gebäuden vorkommenden schadstoffhaltigen Materialien können die Gesundheit der dort lebenden und arbeitenden Menschen beeinträchtigen und sollten deshalb im Zuge von Sanierungsmaßnahmen entfernt werden.
Auch ein kontrollierter Rückbau mit Ausbau von schadstoffbelasteten Baumaterialien, die im Vorfeld zu ermitteln und vor oder während der Abbruchmaßnahme zu separieren sind, ist bevorzugt anzustreben. Denn so können die einzelnen Baustofffraktionen nach dem Recycling dem Wertstoffkreislauf zugeführt und schadstoffbelastete Baumaterialien gesondert entsorgt werden. Gerade durch diese Vorgehensweise können bei der Entsorgung Kosten eingespart werden und die gesetzlichen Vorgaben sind gewährleistet.

  • Durchführung von Gebäudeschadstofferhebungen
  • Ermittlung von Schadstoffen in Gebäuden/Bausubstanz
  • Erstellen von Sanierungskonzepten/Berichten
  • Kostenermittlung
  • Genehmigungsplanung
  • Ausschreibung von Sanierungsmaßnahmen
  • Fachgutachterliche Sanierungsbegleitung
  • Örtliche Bauüberwachung
  • Koordination für Arbeiten in kontaminierten Bereichen nach DGUV 101-004
  • Beweissicherungsmaßnahmen
  • Entsorgungskonzepte, fachgutachterliche Entsorgungsbegleitung